DIA Immobilien-Fond Nr. 23 "Haus Gothensee"


Wir vertreten die Interessen der Kommanditisten/Gesellschafter an dem Kapitalanlageprodukt – DIA Immobilien-Fond Nr. 23 „Haus Gothensee“.

 

Unseren Mandanten wurden zusammen mit dem Schreiben der Klinik Haus Gothensee GmbH & Co. KG, der Verwalterin und Geschäftsbesorgerin der Kapitalbeteiligung Immobilien-Fonds Nr. 23 „Haus Gothensee“ (Inselklinik Heringsdorf) mit Schreiben vom 11.02.2015 die Niederschrift der Gesellschafterversammlung der Gesellschafter der nunmehrigen Gesellschaft Klinik Haus Gothensee GmbH & Co. KG überlassen. Aus der Urkunde des Notars Dr. Michael Lergon ist unter anderem zu entnehmen, dass die Gesellschafter eine Gesellschafterversammlung durchgeführt haben, um über einige Tagesordnungspunkte zu beschließen. Aus der Urkunde ergibt sich, welche Personen und Gesellschaften an dieser Gesellschafterversammlung teilgenommen haben, sowohl im eigenen Namen als auch in Vertretung der Kommanditisten und Treugeber-Kommanditisten. Dem Beschluss beigeheftet war ein Musterschreiben zur Einladung zu einer ordentlichen Gesellschafterversammlung vom 19.12.2014 der Klinik Haus Gothensee GmbH & Co. KG, zur Ladung zur ordentlichen Gesellschafterversammlung für das Geschäftsjahr 2013 am 26.01.2015, um 13:00 Uhr. Dieses Schreiben liegt unserem Mandanten nicht vor. Umso mehr war dieser nunmehr von dem Schreiben der Klinik Haus Gothensee GmbH & Co. KG (DIA Immobilien-Fonds Nr. 23 „Haus Gothensee“ / Inselklinik Heringsdorf) überrascht, dass das Objekt nunmehr mit beigefügter Urkunde des Notars Dr. Lemcke vom 16.12.2014, Urkunden-Nr. 1402802, veräußert worden ist. 

 

Aus der Beschlussurkunde des Notars Dr. Lergon, Urkunden-Nr. 0334/2015, ist zu entnehmen, dass die Gesellschafterversammlung den Beschluss zum Verkauf in ausreichender Mehrheit gefasst hat. 

 

Mit dem Verkauf befindet sich die Gesellschaft nunmehr in Liquidation, da offensichtlich die Verantwortlichen der Ansicht waren, eine Fortführung der Gesellschaft sei nicht mehr möglich. Was dieses Szenario nunmehr für den einzelnen Anleger bedeutet und welche Grundlagen für die Bewertung der Fondsimmobilie diesen Kaufpreis als angemessen erscheinen lassen, lässt sich momentan noch nicht beurteilen. Entsprechendes gilt hinsichtlich einer möglichen Haftung der Verantwortlichen für Verluste des Gesellschafters an der Beteiligung Inselklinik Heringsdorf / DIA Immobilien-Fonds Nr. 23 „Haus Gothensee“.

 

Unserem Mandanten wurde diese Gesellschafterbeteiligung (Inselklinik Heringsdorf / Immobilien-Fonds Nr. 23 „Haus Gothensee“ durch ein Kreditinstitut empfohlen, mit der Erklärung, dass es sich bei diesem Kapitalmarktprodukt (Inselklinik Heringsdorf / DIA Immobilien-Fonds Nr. 23 „Haus Gothensee“) um eine sichere, risikolose, rentable Sachwertinvestition in eine direkte Immobilienbeteiligung handle und für die Altersvorsorge unseres Mandanten ideal wäre. Die lange Haltezeit spräche bereits dafür. Auf die tatsächlich bestehenden Risiken, welche mit einer derartigen unternehmerischen Beteiligung einhergehen, war unser Mandant nicht aufmerksam gemacht worden; überdies war unser Mandant auch nicht darüber pflichtgemäß informiert worden, welche umsatzabhängigen Provisionen das Kreditinstitut für die Vermittlung des Kapitalmarktprodukts (Inselklinik Heringsdorf / DIA Immobilien-Fonds Nr. 23 „Haus Gothensee“) erhält. 

 

An dieser Stelle sei bereits darauf hingewiesen, dass Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter, subjektiver und objektiver Anlageberatung zu dem Abschluss gerade dieses Kapitalmarktprodukts verjährt sind. Allerdings und deshalb wurden wir gebeten, diese Ausführungen zu kommunizieren, war unserem Mandanten Folgendes zugesichert worden: „Er könne die Anlage jederzeit an das Kreditinstitut zurückgeben und werde zumindest das investierte Nettokapital erhalten. Für Gewinne könne man im Hinblick darauf, dass es sich hierbei um Prognosen handele, keine Garantie übernehmen“. 

 

Inwieweit das Kreditinstitut zu dieser Zusicherung steht, wird zu prüfen sein. 

 

Unser Mandant befindet sich, wie möglicherweise andere Kommanditisten / Treuhand-Kommanditisten auch, in einer gewissen Beweislastschwierigkeit. Deshalb wurden wir gebeten, eine Plattform zu schaffen, welche es zulässt, dass sich die Gesellschafter miteinander in Verbindung setzen. Unserem Mandanten geht es zu in erster Linie darum, in Erfahrung zu bringen, ob die Beratung durch die Kreditinstitute in gleicher Weise erfolgt ist. 

 

Sie können sich gerne mit unserer Kanzlei unmittelbar und direkt in Verbindung setzen. Wir werden Ihr Schreiben dann direkt an unseren Mandanten weiterleiten.