Ordnungswidrigkeitenrecht


Ordnungswidrigkeiten sind Rechtsverstöße, die der parlamentarische Gesetzgeber als nicht so erheblich eingestuft hat, dass ein sie durch strafgerichtliche Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden müssen. Stattdessen können Zuwiderhandlungen von Verwaltungsbehörden mit einer Geldbuße belegt werden. Entscheidend für die Einordnung als Straftat oder als Ordnungswidrigkeit ist nach dem Willen des Gesetzgebers die Strafwürdigkeit und Strafbedürftigkeit der verbotenen Handlung.

 

Das Recht der Ordnungswidrigkeiten und das begleitende Verfahren ist vorwiegend im Gesetz der Ordnungswidrigkeiten geregelt (OWiG). Bezüglich der Verfahrensbestimmungen wird in großem Maße auf die Strafprozessordnung zurückgegriffen (StPO). Wir kennen uns in den einschlägigen Gesetzen aus und verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht.

 

Doch auch, wenn Ordnungswidrigkeiten rechtlich gesehen bloß eine Pflichtenmahnung darstellt, haben Punkteeintragungen, Fahrverbote oder Entziehungen der Fahrerlaubnis für unsere Mandanten in der Praxis deutlich weitreichendere Folgen. Dieser erheblichen Bedeutung für unsere Klienten, die gerade bei Pendlern, Fuhrparkverantwortlichen, Verladern oder Berufskraftfahrern eine existenzielle Schwere einnehmen kann, sind wir uns bewusst.

 

Wir übernehmen für unsere Mandanten die Akteneinsicht und vertreten Ihre Interessen gegenüber den Ermittlungsbehörden, der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Richter.

 

Auf Grundlage der einschlägigen Vorschriften wahren wir Ihr Recht und holen für Sie das Beste heraus.